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Wasserschaden durch Rohrbruch – Wer wird nun zur Kasse gebeten?

Juli 5, 2019 8:40 am Published by

Ein Rohrbruch durch Druck- oder Abflussleitungen ist für die betroffenen Personen ein schlimmes Ereignis und meist mit hohen Kosten verbunden.

Welche Versicherung ist nach einem Wasserschaden zu benachrichtigen?

  • Wenn Sie einen Wasserschaden bei der Wohnung Ihrer Nachbarin verursacht haben, wenden Sie sich an Ihre Haftpflichtversicherung bzw. Haushalts-Versicherung.
  • Haben Sie einen Wasserschaden in Ihrer Wohnung, dann wenden Sie sich an Ihre Haushalts-Versicherung.
  • Sind Sie Mieter und es gibt Schäden an der Wohnung oder am Gebäude selbst, dann melden Sie dies Ihrem Vermieter. Seine Gebäudeversicherung muss hier informiert werden.

 

Was ist bei einem Rohrbruch zu tun?

Bei einem Wasserrohrbruch ist schnelles Handeln gefragt. Mit den folgenden Maßnahmen dämmen Sie Folgeschäden ein und erleichtern Ihrer Versicherung die Abwicklung der Entschädigung:

  1. Wasser abstellen.
    Ermitteln Sie die Schadensquelle und stellen Sie sofort die Wasserzufuhr ab, indem Sie den Wasserhahn oder das Absperrventil zudrehen. Bei einem Rohrbruch muss die Hauptwasserleitung für den betroffenen Bereich abgesperrt werden.
  2. Strom abschalten.
    Wasser ist stromleitfähig und damit hochgefährlich. Ein Kurzschluss kann elektrische Leitungen und Haushaltsgeräte zerstören und einen Brand verursachen – Stromschläge können lebensbedrohlich sein. Betreten Sie einen überschwemmten Bereich nicht, wenn stromführende Leitungen und Steckdosen vom Wasserschaden betroffen sein könnten. Schalten Sie umgehend die Stromversorgung ab, wenn Sie gefahrlos an die Sicherungen gelangen können.
  3. Vermieter und Versicherung informieren.
    Benachrichtigen Sie umgehend Ihre Versicherung. Wenn Sie Mieter sind, benachrichtigen Sie außerdem Ihren Vermieter. Stimmen Sie das weitere Vorgehen mit Vermieter und Versicherung ab, um den Wasserschaden so schnell wie möglich beheben zu lassen.
  4. Räume trocknen.
    Sind die Gefahrenquellen neutralisiert, ist es jetzt am wichtigsten, das ausgelaufene Wasser zu entfernen. Hier helfen Eimer, Lappen, Handtücher, Decken – und so viele fleißige Hände wie möglich: Legen Sie alle überschwemmten Böden großzügig aus. Setzen Sie bei größeren Wassermengen einen Nasssauger ein. Bei sehr starken Überschwemmungen rufen Sie die Feuerwehr und lassen Sie das Wasser fachgerecht abpumpen. Sind die Wände durchfeuchtet, müssen professionelle Trocknungsmaßnahmen eingeleitet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  5. Mobiliar schützen.
    Entfernen Sie Möbel, Teppiche und empfindlichen Hausrat aus dem Schadensbereich. Wischen Sie alle Schränke, Tische und Stühle gründlich ab. Holzmöbel, die im Wasser gestanden haben, aber (noch) nicht sichtbar aufgequollen sind, können Sie mit einem Föhn oder Heizlüfter trocknen und so eventuell vor Schaden bewahren. Elektroheizlüfter und Bautrockner können Sie bei Bedarf in vielen Baumärkten mieten.
  6. Schäden dokumentieren.
    Für die reibungslose Schadensabwicklung durch Ihre Versicherung sollten Sie jeden Schaden sorgfältig dokumentieren: Fotografieren Sie die Schadensstelle und alle betroffenen Möbel, am besten noch vor Beseitigung des Schadens.

 

Sie befürchten einen Wasserschaden – wir helfen

Sollte Ihnen Schimmelbildung oder Feuchtigkeit im Bodenbereich oder Mauerwerk auffallen, rufen Sie uns an – 0820 320 330. Ein Außendienstmitarbeiter sieht sich die möglichen Ursachen an und bespricht mit Ihnen vor Ort, welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen.

Sollten wir feststellen, dass es sich um Nässeaustritt aus den Abflussleitungen handelt, können wir mittels einer Rohrkamera die Leitung befahren und aufzeichnen. Wenn wir einen Rohrbruch in den Kanalleitungen feststellen und es technisch möglich ist, wäre eine Sanierung mittels RohrMax Inliner zu empfehlen.

Wenn die Nässeschäden der Druckleitung zuzuordnen sind, stellen wir gerne einen Kontakt mit einer unsere Partnerfirmen her, die eine Leck-Ortung bzw. danach die Trocknung durchführen.

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This post was written by Robert Bele